Wohlig-warm, im Ofen knistert ein Feuer und in der Hand eine Tasse heiß-dampfender Tee.
Diese Vorstellung weckt sogleich ein behagliches Gefühl.

Stellt Euch vor, wie Ihr sachte in die Tasse hineinpustet, der heiße Dampft lockt mit betörendem Duft und gaaanz vorsichtig probiert Ihr das erste Schlückchen. Herrlich!

Insbesondere jetzt in der kalten Jahreszeit gehört ein Tasse frisch aufgebrühter Tee einfach zum rundum Wohlfühlen dazu.
Wir in der Bahnhof-Apotheke haben dazu ein breites Sortiment an mehr als 280 Einzelteesorten und fast 70 verschiedene Teemischungen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Und ständig tüftelt unser Tee-Team an neuen kreativen und leckeren Mischungen. Die jüngsten Mitglieder in unserem Sortiment sind:

Als besondere Geschenkidee oder auch einfach zum selber reinschmecken haben wir unsere „Heißen Freunde“, drei verschiedene Tee-Probier Sets für Euch zusammengestellt:

Damit es so richtig gut schmeckt, gibt es bei der Teezubereitung ein paar Dinge zu beachten:

  • Das Wasser

Für den optimalen Teegenuss solltet Ihr möglichst weiches, also kalkarmes Wasser benutzen. In manchen Regionen kommt es schon recht teefreundlich aus dem Wasserhahn, in den meisten Haushalten ist es aber von Vorteil das Wasser vor dem Teegenuss aufzubereiten. Das kann mit Hilfe fest installierter Ionenaustauscher oder Wasserbelebungsanlagen (die oft auch gleichzeitig den Kalkgehalt reduzieren) geschehen,  mittels eines Wasserfilters oder spezieller Wasserfächer.

  • Die Temperatur

Damit in Eurer Teekanne oder Tasse auch die Inhaltsstoffe landen, auf die Ihr es abgesehen habt, müsst Ihr je nach Sorte eine bestimmte Aufgusstemperatur wählen. Ist die Temperatur zu niedrig, wird der Tee schwach und fade, ist sie zu heiß werden möglicherweise wertvolle Inhaltsstoffe zerstört. In jedem Fall lasst Ihr das Wasser erst einmal sprudelnd aufkochen und anschließend bis zur gewünschten Temperatur abkühlen. Hilfreich können ein spezielles Teethermometer oder ein Infrarotthermometer sein. Schwarztee , Früchtetee, Kräutertee  benötigen 90-95°C und werden unmittelbar nach dem Aufkochen, sobald das Wasser nicht mehr sprudelt, aufgegossen. Grüntee verkraftet nur etwa 70-80°C, dafür muss das Wasser (je nach Menge, als Beispiel hier 1 Liter) ca. 2-4 Minuten lang abkühlen.

Für manche Tees gibt es Ausnahmen. Das sind zum Beispiel Gewürztees, z.B. Chai , die meist mehrere Minuten bedeckt köcheln gelassen werden oder schleimstoffhaltige Teesorten, z.B. bei Erkältungsmischungen, die zunächst in kaltem Wasser angesetzt und dann erst behutsam aufgekocht werden. Für eine kalte Kanne im Sommer könnt Ihr bestimmte Teesorten auch mit zimmerwarmem Wasser aufgießen und diese dann entsprechend länger ziehen lassen.

  • Die Kanne/Tasse

Tee mag gerne locker schwimmen. Deshalb ist loser Tee besser als Teebeutel (und meist auch von deutlich besserer Qualität!). Richtig gut sind spezielle Teekannen/-tassen aus Glas oder Keramik, die schon mit einem passenden Sieb ausgestattet sind in dem die Teekräuter gut zirkulieren können. Alternativ dazu gibt es diverse Siebe oder befüllbare Teebeutel aus Baumwolle oder Zellstoff, die locker befüllt in das Teegefäß gehängt werden.  Wollt Ihr es ganz optimal machen, dann wärmt Euer Gefäß vor dem Aufgießen gleich etwas vor.

  • Die Menge

Ganz grob gesagt könnt Ihr Euch an der Richtmenge 1 TL loser Tee pro 250 ml orientieren. Da die ganzen Blüten, Blätter, Wurzeln, Rinden aber recht unterschiedlich groß und schwer sind und manche auch recht sparsam dosiert werden können oder sollen, findet Ihr auf den Teetüten der Bahnhof-Apotheke immer genaue Dosierungs- wie auch Zubereitungsangaben. Ansonsten könnt Ihr Euch bei Genusstees auch einfach an Euren Geschmack heranprobieren und den Tee so stark oder auch milde machen, wie es Euch am besten mundet.

Grundsätzlich sollte Tee nicht als Hauptgetränk und nicht mehr als 3 Tassen (bzw. die dafür benötigte Menge Tee) pro Tag konsumiert werden.

  • Die Ziehzeit

Auch hier gibt es große Unterschiede. Die meisten Kräuter- und Früchtetees lasst Ihr (immer bedeckt!) etwa 5 Minuten ziehen. Sind viele harte Wurzeln oder Hölzer enthalten, z.B. Ingwer, dürfen diese auch mal bis zu 10 Minuten schwimmen und ihre Inhaltsstoffe freigeben. Schwarztee, der belebend wirken soll wird am besten schon nach 3-5 Minuten aus dem Wasser genommen.  Wird er gerne am Abend getrunken, dann darf er schon mal länger extrahieren- wird dann aber auch oft etwas bitter im Geschmack! Grüntee benötigt nur sehr kurze Ziehzeiten, meist genügt schon 1 Minute. Dafür kann er bei guter Qualität auch mehrfach aufgegossen werden.

 

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zur Aufbewahrung:  Alle getrockneten Teedrogen (so nennen wir das im Pharmazeuten-Jargon) möchten nicht alt werden. Denn dann gehen mit der Zeit wertvolle Inhaltsstoffe verloren, der Tee verliert an Wirkung, Farbe und Geschmack. Lagert Eure Tees immer gut geschützt vor Licht, Luft und Feuchtigkeit entweder in der Originalpackung  im Schrank oder in gut verschließbaren (dunklen) Glas- oder Blechgefäßen.

Wir wählen als schützende Verpackung doppelwandige Papierbodenbeutel, in welchen die Tees bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum gut aufbewahrt sind. So ist jederzeit optimaler Teegenuss gewährleistet.

Ich wünsche Euch viele besinnliche und genussvolle Teestunden!

In unserer Tee-Abteilung werden alle Kräuter werden vor ihrer Handabfüllung auf Identität, Reinheit und Inhaltsstoffe geprüft. Viele der Tees stammen aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) und sind Ergebnis des ganzheitlichen Denkens, für das die Bahnhof-Apotheke steht.  Die meisten Teemischungen stammen aus der Zusammenarbeit mit der Hebamme Ingeborg Stadelmann. Neben vielen Wohlfühlmischungen sind vor allem die verschiedenen Schwangerschaftstees und Teemischungen für die Stillzeit sehr beliebt.

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