Kässpatzen könnte man fast als das Nationalgericht der Allgäuer bezeichnen. Selbst in den entlegensten Winkeln unserer Heimat, oder den Sommer über auf den zahlreichen Alpen im Berg, konnten die leckeren Spatzen aus gut zu lagernden, haltbaren und regionalen Zutaten zubereitet werden. Mehl, Eier, Käse, Wasser und eine Prise Salz, mehr braucht`s nicht dazu. Doch – den typischen Spätzlehobel, der in keinem Allgäuer Haushalt fehlen darf!

Das Grundrezept

für Spätzle, die immer gelingen und die optimale Konsistenz haben verrate ich Euch hier:

Pro Person wird gerechnet

  • 100 g Mehl (ideal Spätzlemehl, z.B. von Spielberger)
  • 1 Ei
  • 50 ml Wasser (je nach Mehlsorte, für Type > 550 etwas mehr Mehl)
  • 1 Prise Salz

Für original Kässpatzen rechnet Ihr pro Person 50 grob geriebenen Käse aus 2/3 Bergkäse + 1/3 Romadur oder Weißlacker.

Die milde Variation kommt mit Emmentaler oder ganz jungem Bergkäse aus.

Dazu werden dünne Zwiebelringe in Butterschmalz angeröstet oder frischer Schnittlauch gereicht und als Beilage einen leckerer Salat und eine dicke Scheibe frisches Brot.

Traditionell werden Kässpatzen heute vor allem als fleischloses Freitags- oder Kargericht gekocht… deshalb gibt es in Pur Natur jeden 1. Freitag im Monat hausgemachte Dinkel-Kässpatzen mit Käse von der Alpe Oberberg.

Doch auch an „normalen“ Tagen sind Spätzle bei jung und alt beliebt. Besonders in der Familienküche sind sie ein gern gesehenes Gericht, das mit verschiedenstem Gemüse aufgegeppt und verfeinert werden kann. Und das auch schon für die allerkleinsten Esser, denn milde Spätzle-Gerichte sind ein optimales Fingerfood für die Beikostzeit und begeistern auch so manchen „breimüden“ Genießer!

 

Leckere Variationen sind:

  • Bunte Spätzle, mit Gemüsebrei im Teig, z.B. Karotten, Erbsen, Rote Bete…
  • Low-Carb-Spätzle, mit Quark im Teig
  • Kartoffelspätzle, sie schmecken sämig und besonders gut als Krautspatzen
  • Süße Spätzle, z.B. mit geriebenem Apfel/Birne und Zimtzucker oder gemahlenen Nüssen

Impressionen unseres Käse- Lieferanten, der Alpe Oberberg

 

Wussten Sie schon?

Die speziellen Weizen-Spätzlemehl und Dinkel-Spätzlemehl werden in der Spielberger-Mühle in 16 Passagen schonend vermahlen.

Dank der Mischung aus feinem Mehl und etwas gröberem Weizendunst (=Feingrieß) entsteht ein besonders griffiges Mehl, das sich sehr gut für die Herstellung von Spätzle-, Nudel- und Strudelteigen eignet.

Das Dinkel-Spätzlemehl besteht aus einer Mischung von feinem Dinkelmehl der Type 630 mit einem kleinen Anteil an Dinkel-Feingrieß.
Für bissfeste Dinkel-Spätzle und andere Dinkel-Pasta. Das Mehl eignet sich aber auch sehr gut für Hefegebäck mit einer schönen Krume.

DasGetreide für das Spielberger Spätzlemehl wird von bio-dynamisch wirtschaftenden Landwirten in der Region angebaut, mit denen die Spielberger-Mühle zum Teil schon seit 50 Jahren eng zusammenarbeitet.

Viel Spass beim Kochen!

 

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